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Verbindungstechnik 2002

05.07.06

Systembaukästen avancieren zu wahren Multitalenten, wenn es um den Bau anwendungsspezifischer Sondermaschinen, Schutzeinrichtungen und Arbeitsplätze geht. Mit ausgeklügelten Standardelementen nebst Zubehör lassen sich maßgeschneiderte Lösungen entwickeln und umsetzen. Dabei kommt der Verbindungstechnik die Aufgabe zu, dem Anwender bei der Erfüllung seiner Aufgabenstellung den größtmöglichen Nutzen zu bieten.

Ziel eines Systembaukastens ist es, möglichst viele Anwendungen mit Standardelementen zu realisieren. Diese Elemente müssen in vielfältigen Funktionen einzusetzen sein und zugleich in Verbindung mit anderen Elementen eine Speziallösung ermöglichen. Dieser Spagat ist oft nur schwer umsetzbar. Daher muss ein Baukasten aus wirtschaftlicher Sicht neben universell einsetzbaren Elementen auch eine Vielzahl von Sonderbauteilen mit eindeutigen Funktionen anbieten. Ein wesentliches Merkmal eines Systembaukastens sind seine Grundelemente. Sie bilden die Basis einer jeden Konstruktion und bestimmen die Vielfalt der Einsatzmöglichkeiten. Hierbei kommt den Verbindungselementen innerhalb des Baukastens eine besondere Bedeutung zu: sie sind entscheidend für den sicheren und schnellen Aufbau und die Stabilität der Konstruktion. Diese Erkenntnis ist eine der fundamentalen Grundlagen des MB Systems der item Industrietechnik und Maschinenbau GmbH aus Solingen. Der dort entwickelte Baukasten baut daher auf eine Verbindungstechnik, die hinsichtlich ihrer physikalischen Eigenschaften und vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten überzeugen kann.

Das Grundgestell: Die Basis für Maschinen

Die Aufgaben, die eine Maschinenkonstruktion erfüllen soll, sind zumeist fest definiert und werden im Lastenheft beschrieben. Obwohl die verschiedenen Maschinenelemente unterschiedlichste Funktionen haben können, muss ein Konstrukteur in der Lage sein, aus ihnen eine komplette Maschine gemäß den anwendungsspezifischen Wünschen zusammenzustellen – und das auch bei komplexen Maschinen in möglichst kurzer Zeit.

Das Grundgestell einer Maschine muss sowohl die auftretenden Belastungen aufnehmen wie auch die Elemente der geforderten Maschinenfunktionen integrieren. Dabei gilt es, den Planungsaufwand für den Konstrukteur zu reduzieren und ihm gleichzeitig möglichst viele Optionen für eventuelle verbindungstechnik_2002_de.doc Seite 2 konstruktive Varianten zu eröffnen. Was bedeutet: ein Grundgestell muss beim Aufbau einer Maschine möglichst offen sein für Gestaltungswünsche und Adaptionsvarianten. Die diesbezüglichen Grundanforderungen an ein Grundgestell wie Stabilität, Flexibilität, ein schneller und somit zeit- und kostensparender Aufbau und, last but not least, der gute formale Gesamteindruck einer Maschine standen daher am Anfang bei der Entwicklung eines modularen Maschinenbau-Systems. Der item MB Systembaukasten wurde gemäß dieser Aufgabenstellung entwickelt. Ein Rahmen aus Aluminium-Systemprofilen mit allseitigen Nuten verfügt hierfür über die günstigsten Voraussetzungen. Seine „offene“ Konstruktion folgt einerseits der entscheidenden Forderung nach diversen Anbindungsmöglichkeiten für verschiedene Funktionsträger (z. B. Linearführungen, Antriebe, Pneumatik- Anwendungen etc.) und garantiert andererseits enorme Flexibilität, damit die Maschine optimal in einen Arbeitsprozess integriert werden kann, etwa in den Materialfluss. Darüber hinaus muss sich das Grundgestell aber auch an bereits vorhandene Fundamente oder andere Bestandteile der Fertigungseinrichtung einfach anpassen lassen. Der Verbindungstechnik kommen beim schnellen, stabilen und belastungsgerechten Aufbau eines Profilrahmens ganz besondere Aufgaben zu. Ihre Funktionalität, d. h. die sichere physikalische Wirkungsweise ihrer Elemente, gepaart mit einer einfachen Montage und geringem Bearbeitungsaufwand, entscheidet letztendlich über den Erfolg der Gesamtkonstruktion, also über den effizienten wie wirtschaftlichen Einsatz der Maschine oder des Arbeitsplatzes.

Eine gelungene Konstruktion zeichnet sich in diesem Zusammenhang dadurch aus, dass der Anwender zwar recht schnell ihre praktischen Vorteile erkennt, ihm aber die mechanischen „Feinheiten“ zumeist verborgen bleiben, denn: die Verbindung hält! Aluminium-Profilbaukästen haben, obwohl längst bewährt, noch häufig mit einem alten Vorurteil zu kämpfen: die geschraubte Verbindung zweier Profilstreben weise nicht dieselbe Festigkeit und Dauerhaltbarkeit wie eine stoffschlüssige Schweißverbindung auf. Wahr an dieser Aussage ist, dass durchaus Verbindungstechniken für Aluminium-Profile angeboten werden, deren Ausführung ausschließlich von der Forderung nach zeitsparender Montage, nicht aber von einem physikalisch sicheren Wirkprinzip für eine haltbare Verbindung bestimmt wurde.

verbindungstechnik 2002 de
10.08.2011
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