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ic-Automation Helios

18.04.07

Anlage zur Erzeugung von hyperpolarisiertem Helium

Anlage zur Erzeugung von hyperpolarisiertem Helium bietet neue Möglichkeiten in der kernphysikalischen Forschung und Medizintechnik.

Durch die Zusammenarbeit mit Physikern der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz entwickelte das Unternehmen ic-automation mit Sitz in Mainz Helios. Helios ist die leistungsfähigste, kommerziell verfügbare Anlage zur Erzeugung hyperpolarisierten Heliums. Wie schon bei anderen Entwicklungen aus dem Hause ic-automation basiert auch diese Maschine auf dem dynamischen MB Modulbaukasten der Firma item mit Sitz in Solingen.

Funktionsweise der Anlage

Helium besteht für gewöhnlich aus einem zweifach positiv geladenen Atomkern, der von zwei negativ geladenen Atomen umkreist wird. Neben diesem normalen Helium (Helium-4) gibt es das in der Natur selten vorkommende Edelgas Helium-3, bei dem ein Neutron fehlt. Helium ist chemisch inert (untätig) und eine schädliche Wirkung auf den menschlichen Köper ist bisher nicht bekannt. Die Atomkerne des Helium-3 weisen die Besonderheit auf: einen Eigendrehimpuls ( „Spin“). Wie kleine Kreisel drehen sie sich um ihre eigene Achse in alle Richtungen. Die Anlage der Firma ic-automation produziert polarisiertes Helium, bei dem diese Spins dazu gebracht werden, sich in die gleiche Richtung zu drehen. Bei geringem Druck wird eine Gasentladung, ähnlich wie bei einer Leuchtstofflampe, erzeugt. Diese Gasentladung wiederum liefert die Startenergie, so dass die Atomkerne
mit Hilfe von Lasern polarisiert werden können. Das polarisierte Gas wird   danach zum Versand auf bis zu 3 bar komprimiert; die Polarisation bleibt bei geeigneter Lagerung über mehrere Tage erhalten.

ic automation helios de
09.08.2011
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