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Zuschüsse für Hilfsmittel

So geht’s: Zuschüsse für Hilfsmittel für Arbeitsplätze

Wegen Krankheit, Alter oder Behinderung kann ein Arbeitnehmer auf Hilfsmittel oder eine besondere Ausstattung des Arbeitsplatzes angewiesen sein, um eine Tätigkeit zu verrichten.
Die Träger der gesetzlichen Rentenversicherung unterstützen Unternehmen bei der Ausstattung von Arbeitsplätzen, um z. B. die berufliche Rehabilitation von Arbeitnehmern oder die Integration von Personen mit Einschränkungen zu ermöglichen.

Dabei gilt der Grundsatz, dass der Antrag vor der Anschaffung gestellt werden muss. Es ist deshalb wichtig, die folgenden Schritte einzuhalten, weil der Anspruch erlischt, auch wenn die formalen Gründe zur Bereitstellung eines Hilfsmittels korrekt sind.

In 5 Schritten zu den Zuschüssen für Hilfsmittel für Arbeitsplätze

1. Voraussetzungen für eine Förderung prüfen

Drei Gruppen werden von den Versicherungsträgern unterstützt, damit sie am Arbeitsleben teilnehmen können:

  1. Menschen mit Behinderung (abhängig vom Grad der Einschränkungen)
  2. Rentenversicherte, die wegen eines körperlichen Leidens auf Hilfsmittel angewiesen sind
  3. Rentenversicherte, die nach einem Arbeits- oder Wegeunfall nur noch eingeschränkt arbeiten können


Der Zuschuss bezieht sich auf Maßnahmen zur Erlangung oder Aufrechterhaltung eines Arbeitsplatzes. In besonderen Fällen können auch Hilfsmittel für Personen gefördert werden, die bislang nicht berufstätig waren oder nicht in die Rentenversicherung eingezahlt haben.

Auskünfte erteilt die jeweilige Antragstelle.

2. Zuständigkeit für den Antrag klären

Zur Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit ohne Unfall ist die Rentenversicherung der richtige Ansprechpartner, bei:

  1. 15 Jahre versicherungspflichtiger Beschäftigung
  2. 5 Jahren versicherungspflichtiger Beschäftigung und Heilverfahren mit anschließender AHB
  3. Übergang in die Rente

Nach einem Arbeits- oder Wegeunfall ist hingegen die Deutsche gesetzliche Unfallversicherung im Auftrag der jeweiligen Berufsgenossenschaft zuständig.

Wenn der Arbeitnehmer in seinem Berufsleben weniger als 15 Jahren versicherungspflichtig beschäftigt war, muss der Antrag an das Arbeitsamt gestellt werden.

Für Studenten, Beamte, oder Sonderfälle ist die Hauptfürsorgestelle zuständig. Allerdings muss der Grad der Behinderung (GdB) mindestens 50 Prozent betragen. Wird der Arbeitsplatz im Sinne der Gleichstellung eingerichtet, genügt oft ein GdB von 30 Prozent.

3. Art der förderfähigen Hilfsmittel abklären

Zur beruflichen Rehabilitation gibt es Zuschüsse für Maßnahmen, die die Arbeitsfähigkeit wiederherstellen oder körperliche Einschränkungen ausgleichen. Dazu gehören u.a.:

  1. rückenschonende Arbeitsstühle
  2. technische Arbeitshilfen und zusätzliche Ausstattung
  3. höhenverstellbare Arbeitstische und Stehpulte
  4. Transporthilfen
  5. Arbeitsschuhe
  6. für den Weg zur Arbeit können auch Umbauten an Fahrzeugen gefördert werden.

4. Unterlagen zusammenstellen

Um den Antrag auf Leistungen zur Rehabilitation stellen zu können, sind folgende Belege wichtig:

  1. ärztliches Attest vom Facharzt oder Entlassungsbericht der Rehaklinik; Art und Umfang der Beeinträchtigung müssen dokumentiert sein
  2. Stellenbeschreibung oder ausführliche Tätigkeitsbeschreibung; es muss erkennbar sein, ob die körperliche Einschränkung für die Arbeit relevant ist
  3. Liste der benötigten Hilfsmittel samt Kostenvoranschlag eines Fachhändlers

Der Antrag bei der Deutschen Rentenversicherung besteht aus dem Hauptantrag G100, dem Formular G130 für Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben sowie dem Zusatzfragebogen der Deutschen Rentenversicherung bei technischen Arbeitshilfen.

5. Antrag einreichen

Senden Sie die vollständigen Unterlagen an die zuständige Stelle (siehe Schritt 2). Beachten Sie unbedingt, dass der Antrag vor der Anschaffung der Hilfsmittel gestellt werden muss. In dringenden Fällen sollten Sie sich mit dem Sachbearbeiter in Verbindung setzen.

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